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Ideales Gasgesetz berechnen

Löse die universelle thermische Zustandsgleichung idealer Gase (p·V = n·R·T) nach Druck, Volumen, Stoffmenge oder Temperatur auf – inklusive automatischer Einheitenumrechnung.

Gib die drei bekannten thermodynamischen Zustandsgrößen ein.

Berechnetes Ergebnis

Absoluter Druck (z. B. 1,013 bar oder 1,00 atm).

Gasvolumen (z. B. in Litern oder Kubikmetern).

Stoffmenge des Gases in Mol.

Beliebige Eingabe in °C, K oder °F – die Umrechnung in Kelvin erfolgt automatisch.

Standardwerte einfügen:

Ergebnis

Berechneter Druck (p)

1.223 atm

123,900 Pa = 123.9 kPa = 1.223 atm

Wichtig: p·V = n·R·T erfordert den absoluten Druck. Überdruck (Manometerdruck) muss vor der Rechnung um den atmosphärischen Umgebungsdruck erhöht werden.

Gültigkeitsbereich: Die ideale Gasgleichung ist eine thermodynamische Modellnäherung. Reale Gase weichen insbesondere bei hohem Druck oder nahe dem Siedepunkt ab.

Beispiel auswählen:

Rechenweg

Mathematische Auflösung

p = (n × R × T) ÷ V

V = 2.00 L = 0.002 m³

n = 0.100 mol

T = 25 °C = 298.1 K

P = (0.1 mol × 8.314 × 298.1 K) ÷ 0.002 m³

= 123,900 Pa = 123.9 kPa = 1.223 atm

Was ist das ideale Gasgesetz?

Die thermische Zustandsgleichung idealer Gase verknüpft die vier makroskopischen Zustandsgrößen Druck, Volumen, Stoffmenge und absolute Temperatur.

p × V = n × R × T

p —
Absoluter Gasdruck
V —
Gasvolumen
n —
Stoffmenge des Gases in Mol
R —
Universelle Gaskonstante (8,31446 J/(mol·K))
T —
Absolute thermodynamische Temperatur in Kelvin (K)

Vorgehensweise

In vier Schritten zur Lösung

  1. Drei bekannte Zustandsgrößen wählen

    Bestimme Druck, Volumen, Stoffmenge oder Temperatur.

  2. Unbekannte Zielgröße auswählen

    Wähle oben den Modus für die gesuchte Variable.

  3. Werte und Einheiten eingeben

    Beliebige Einheitensysteme (kPa, bar, atm, L, m³, °C) sind zulässig.

  4. Ergebnis ablesen

    Der Rechner konvertiert alles in SI-Einheiten und liefert die Lösung mit Rechenweg.

Umstellungen der Gasgleichung

Die ideale Gasgleichung nach jeder der vier Zustandsgrößen umgestellt:

p = (n × R × T) ÷ V

V = (n × R × T) ÷ p

n = (p × V) ÷ (R × T)

T = (p × V) ÷ (n × R)

Gasvolumen bei Raumtemperatur

V = 2,00 L · n = 0,100 mol · T = 25 °C (298,15 K)

V = 2.00 L = 0.002 m³

n = 0.100 mol

T = 25 °C = 298.1 K

P = (0.1 mol × 8.314 × 298.1 K) ÷ 0.002 m³

= 123,900 Pa = 123.9 kPa = 1.223 atm

Grenzen des Modells

Wann gilt das Modell idealer Gase?

Das Modell idealer Gase liefert bei moderaten Drücken (nahe Normaldruck) und ausreichend hohen Temperaturen exzellente Ergebnisse.

Bei extrem hohen Drücken oder sehr tiefen Temperaturen (Kondensationsnähe) müssen die Van-der-Waals-Kräfte und das Eigenvolumen der Teilchen (Realgasverhalten) berücksichtigt werden.

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FAQ

Häufige Fragen zum idealen Gasgesetz

Was besagt das ideale Gasgesetz?

Es beschreibt den Zustand eines idealisierten Gases, dessen Teilchen als punktförmig ohne Anziehungskräfte betrachtet werden: p·V = n·R·T.

Warum muss die Temperatur in Kelvin angegeben werden?

Weil die thermodynamische Temperaturskala am absoluten Nullpunkt (0 K = −273,15 °C) beginnt. Unser Rechner rechnet °C automatisch in Kelvin um.

Was ist der Unterschied zwischen absolutem Druck und Überdruck?

Absoluter Druck bezieht sich auf das absolute Vakuum (0 bar). Manometer messen oft den Überdruck gegenüber dem Atmosphärendruck (ca. 1 bar). Für die Gasgleichung muss immer der Absolutdruck verwendet werden.