Gasdichte berechnen
Berechne die Dichte idealer Gase aus Druck, molarer Masse und Temperatur mit der thermodynamischen Dichteformel ρ = p·M / (R·T).
Berechnete Gasdichte (ρ)
1.184 kg/m³
1.184 g/L
- Molare Masse (M)
- 28.97 g/mol
- Absoluter Druck (p)
- 101.325 kPa
- Absolute Temperatur (T)
- 25 °C
Beispiel auswählen:
Schritt-für-Schritt-Rechenweg
T = 25 + 273.15 = 298.15 K
M = 28.97 g/mol = 0.02897 kg/mol
ρ = (101,325 × 0.02897) / (8.314462618 × 298.15)
ρ = 1.184 kg/m³
Was ist die Gasdichte?
Die Gasdichte (Formelzeichen ρ) beschreibt die Masse eines Gases pro Volumeneinheit. Im Gegensatz zu inkompressiblen Flüssigkeiten oder Feststoffen hängt die Dichte von Gasen drastisch von Umgebungsdruck und Temperatur ab.
Gemäß dem idealen Gasgesetz nimmt die Dichte mit steigendem Druck linear zu und sinkt mit steigender Temperatur.
Thermodynamische Dichteformel
ρ = (p × M) ÷ (R × T)
Universelle Gaskonstante R = 8,314462618 J/(mol·K)
- ρ —
- Gasdichte (in kg/m³ bzw. g/L)
- p —
- Absoluter Gasdruck (in Pa bzw. bar)
- M —
- Molare Masse des Gases (in kg/mol)
- R —
- Universelle Gaskonstante (8,31446 J/(mol·K))
- T —
- Absolute Temperatur in Kelvin (K)
Modellgrenzen
Die Berechnung basiert auf der Näherung des idealen Gases. Bei normalen Umweltbedingungen liefert sie hochpräzise Werte; bei extremen Hochdrücken oder nahe dem Taupunkt treten reale Gaseffekte auf.
Warum ist der absolute Druck entscheidend?
Weil thermodynamische Gasgleichungen auf dem absoluten Nullpunkt des Drucks (Vakuum) basieren. Manometer-Überdruck muss daher immer um den barometrischen Luftdruck (ca. 1013 hPa) korrigiert werden.
Häufige Fehler
Passende Werkzeuge
Ideale Gasgleichung lösen?
Molare Masse berechnen?
Stoffmenge (Mol) berechnen?
FAQ
Häufige Fragen zur Gasdichte
Wie berechnet man die Gasdichte?
Über die hergeleitete Gasgleichung ρ = (p × M) / (R × T). Der Druck p wird in Pascal eingesetzt, M in kg/mol und die Temperatur T in Kelvin.
Sind kg/m³ und g/L identisch?
Ja, 1 kg/m³ entspricht mathematisch exakt 1 g/L.
Wie verhält sich die Dichte bei Erwärmung?
Gase dehnen sich bei Erwärmung isobar aus, wodurch ihre Dichte sinkt (Auftriebseffekt von Heißluftballons).